Die einzigartige Salinenlandschaft im Süden der Insel Ibiza war lange Zeit eine der Einnahmequellen, die das Überleben Ibizas sicherten. In den Zeiten, als die Seefahrt noch aus wochenlangen Überfahrten bestand, war Salz eines der wenigen Mittel, mit denen Speisen haltbar gemacht werden konnte. Und eben dieses wird auf Ibiza seit den Zeiten der Phöniziern durch die Verdunstung von Meerwasser in flachen Becken gewonnen. Dabei nutzt man die natürliche Kraft der Sonne, das Wasser zu verdunsten und die Salzkristalle zurückzulassen, die dann nur noch gesammelt werden müssen.
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung der Salzgewinnung hat sich in den Salinen eine für Europa einzigartige Flora und Fauna gebildet, die es nötig machten, das ca 1200ha große Gebiet unter Naturschutz zu stellen, und so dem Anspruch verschiedener Investoren zu entziehen.
Die Salinas wurden vor kurzem neben der Posidonia, den Seegrasfeldern vor der Küste, zum Weltnaturerbe erklärt.



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