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Gesundheit: Ibizas Sonne



Tipps für einen gesunden Urlaub
von Dr. med. Walter Boehres


Die Sonne: sie genießen – sich schützen
Ohne die Sonne gäbe es uns nicht. Sie bringt Energie, Wärme und auch das sichtbare Licht. Vielleicht ist es das instinktive Wissen um die außerordentliche Wichtigkeit, das viele Millionen Menschen immer in den Süden zur Sonne lockt. Man fühlt sich einfach wohler wenn die Sonne scheint, Pullover und Regenoutfit zu Hause bleiben können, und man die Wärme auf der Haut spüren kann.

Genießen Sie die Sonne, aber tun Sie es mit Umsicht!


Zunächst eine Zusammenfassung in Stichworten:

  • Mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad eincremen und dies alle 2 Std. und nach jedem Baden wiederholen. Creme soll vor UVA + UVB schützen, mindestens Faktor 15.
  • Helle ungeschützte Haut reagiert bereits nach 12 Minuten auf die Sonne, 30 Min. können schon einen deutlichen Sonnenbrand hervorrufen.
  • Trotz Creme überwiegend im Schatten aufhalten. An Hut, Hemd und Sonnenbrille denken, besonders auch für Kinder.
  • Hier in Ibiza höchster Sonnenstand im Sommer um ca. 14 Uhr, Sonne meiden zwischen 12 und 16 h, da in dieser Zeit 66 % der gesamten Tagesmenge an UV-Strahlung stattfindet.
  • Bei Sonnenbrand: Kühlen, entzündungshemmende Cremes oder Medikamente, Teebaumöl.
  • Allergie: Siehe unten
  • Durch Solarien, Cremes oder Tabletten erfolgte Bräunung der Haut hat kosmetische aber keine schützende Bedeutung.

 

Auf dem Wasser ist die Sonne besonders stark und mit Vorsicht zu genießen.


Genauere Infos:
Wenn die ultravioletten Sonnenstrahlen – UVA und UVB- direkt oder auch indirekt auf unsere Haut scheinen, bilden bestimmte Zellen das sogenannte Melanin. Es ist ein braungefärbtes Eiweiss und bestimmt die "Tönung" unserer Haut. Der Unterschied zwischen der hellsten und dunkelsten Haut bestehen in wenigen Gramm Melanin. Dieser Farbstoff schützt unsere Haut vor den Gefahren der UV-Strahlung, aber der Schutz entspricht nur einer Sonnencreme mit Faktor 4, d.h. auch eine gebräunte Haut muss bei intensivem Sonnenlicht geschützt werden.

Übertriebenes Sonnenbaden mit und ohne Sonnenbrand ist der Hauptgrund für vorzeitiges Altern der Haut und für Hautkrebs im späteren Leben.

In den 2 Std. vor bis 2 Std.nach dem höchsten Sonnenstand geschehen 66% der täglichen UV-Strahlung. Im Sommer ist das in Ibiza von 12 – 16 Uhr. Höchster Sonnenstand hier ca. 14 h, die Uhren gehen der Sonne 2 Stunden voraus (1 Std. Sommerzeit und eigentlich müßten wir Greenwich – Zeit ( UTC) haben).

Lichtschutzfaktor:
Der Faktor gibt an, wieviel mal länger die Haut nach Auftragen einer Creme der Sonne ausgesetzt werden darf, bevor sie, verglichen mit ungeschützter Haut, mit einem Sonnenbrand reagiert. Wenn ungeschützte Haut z.B. nach 15 Min. eine Rötung zeigt, dann geschieht dies bei einem Faktor 2 erst nach 30 Min.

Dieser Faktor berücksichtigt aber nur den Schutz vor UVB, der hauptsächlich für den Sonnenbrand verantwortlichen Strahlung, nicht aber die für Hautschäden auch so bedeutende UVA Strahlung. Wichtig zu wissen ist, dass die Verhütung eines Sonnenbrandes nicht gleichbedeutend ist mit dem Schutz vor Hautschäden. Auch bei Menschen, die nie einen Sonnenbrand hatten, kann die Haut durch Sonnenstrahlen altern. Hierbei werden die kollagenen Fasern geschädigt, es gibt Falten und Runzeln. Im schlimmsten Fall führt die Hautschädigung zum Hautkrebs.

Sonnencreme:
Achten Sie darauf, dass die Creme UVB und UVA blockiert. Den wirksamsten Schutz bieten Cremes, die Zinkoxyd enthalten. Der Schutzfaktor sollte mindestens bei 15 liegen. Damit werden 95 % der UV Strahlung geblockt, Faktor 30 bringt eine Steigerung auf 97%. Diese Zahlen gelten nur bei korrekter Anwendung. Im Labor werden ca. 30 ml Creme pro Person pro Test verwendet. Das bedeutet, wenn Sie sich 4 Std./ Tag in die Sonne legen und sich alle 2 Stunden eincremen, ist eine 120 ml Tube in 2 Tagen leer. Da fast niemand soviel Creme verwendet, sollte man konsequenterweise den Schatten suchen, einen Hut aufsetzen oder auch ein Hemd überziehen. ( Nicht alle Textilien schützen gleich effektiv vor schädlicher Strahlung!) Auch die Sonnenbrille ist nicht nur ein unwichtiger Begleitartikel, nein, auch die Augen müssen geschützt werden, wobei gute Gläser wichtiger sind als das Markendesign.

Sonnenallergie:
In den allermeisten Fällen ist es keine Allergie auf die Sonne. In der Medizin spricht man von " Photoallergischem Kontaktekzem" mit Juckreiz, Rötung, Bildung von Knötchen und Bläschen. Das funktioniert so: Man cremt sich mit einer Sonnen- oder sonstigen Creme ein, und es passiert nichts, solange die Sonne nicht darauf scheint. Wenn aber doch, dann reagiert die Haut wie oben beschrieben, vorzugsweise an den Oberarmen und dem Dekolleté, weil dort die Sonnen am intensivsten einwirkt.

Stoffe, die diese Reaktion häufig auslösen, werden in Sonnencremes inzwischen gemieden. Sie lesen dann z.B. PABA- oder PABS-frei. Aber auch andere Cremekomponenten können diese Überempfindlichkeit gegen Bestrahlung auslösen und auch etliche Medikamente. So sollten z.B. gewisse Antibiotika wie Tetracycline nicht eingenommen werden, wenn man in die Sonne fährt. Fragen Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie Medikamente einnehmen müssen.

Die Einnahme von Calciumtabletten vor dem Urlaub schützt nach meinen Erfahrungen nicht vor Allergien.

Sonnenbrand:
Hat es Sie doch erwischt, die Haut brennt, wird rot ...: Es handelt sich um eine richtige Verbrennung und wird auch so behandelt: Kühlen, entzündungshemmende Cremes + ev. Tabletten, das stärkste Mittel ist Cortison. Ich selbst habe hervorragende Erfahrungen mit Teebaumöl gemacht.

 
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