Beim Schnorcheln sieht man eine Reihe von Fischen sehr häufig. Schirftbarsche gucken aus kleinen Höhlen hervor, Meerbrassen schwimmen in lockeren Verbänden umher, knapp unter der Oberfläche sieht man die dicklippige Meeräsche und an den Felswänden taucht hier und da mal kurz ein knallbunter Meerpfau auf. Auch Calmare und Oktopusse kann man manchmal sehen. Vorsicht vor Feuerquallen und Seeigeln, die können einem schnell den ganzen Tag versauen.
Schlimmer noch ist der allerdings sehr unwahrscheinliche Tritt in ein Petermännchen, das sich im weichen Sand eingegraben hat. In diesem Fall ist dann wohl eher der ganze Urlaub vorbei. Aber keine Sorge, das kommt so gut wie nie vor. Einige interessantere Fischarten habe ich beim Schnorcheln sehr selten zu Gesicht bekommen, aber es ist nicht ausgeschlossen: kleineren Zackenbarschen, Muränen und sogar Barracudas kann man auch schon mal begegnen.
Ich rate jedem, der gerne schnorchelt, mal einen Schnupperkurs mit der Sauerstoff-Flasche zu machen. Den gibt es zum Beispiel in Sant Antoni im Diving Center Sirena für ungefähr vierzig Euro/Tag direkt im offenen Meer.